
Brauereifest 2026
Schon seit einigen Wochen liefen die Vorbereitungen für das Brauereifest auf Hochtouren. Das Organisationsteam mit Sabine Schiffler, Karin Heinisch, Franky Daumann, Fredo Langefeld,Matthias Cassel und Thomas Richter hatte alle Hände voll zu tun, damit am großen Tag auch wirklich alles rundläuft.
Gemeinsam mit Tanja Beck von der Eschweger Klosterbrauerei wurde jedes Detail bis ins Kleinste geplant. Dabei erhielten wir sogar einen neuen Standort unter dem Dach der ehemaligen Fassbierabfüllung. Wie sich später herausstellte, war das ein echter Glücksgriff: Pünktlich am Sonntagmorgen setzte der angekündigte Regen ein. Während draußen die Tropfen fielen, saßen wir trocken. Manchmal scheint der Wettergott doch ein Herz für ehrenamtliche Organisatoren zu haben. Denn mit dem Startschuss hörte auch der Regen auf und die Sonne kam zaghaft hervor
Unsere fleißigen Kuchenbäckerinnen hatten ganze Arbeit geleistet. Mehr als 21 herrliche, frische und äußerst verführerische Kuchen wurden, rechtzeitig angeliefert. Matthias stand bereits mit seinem ehemaligen Konditorwerkzeug bereit und verwandelte die süßen Kunstwerke mit meisterlicher Präzision in mundgerechte Stücke. Wer ihm dabei zusah, konnte kaum glauben, dass er nicht direkt aus einer Fernsehbäckerei gekommen war.
Während die Verkaufstheke vorschriftsmäßig aufgebaut wurde und der erste Kaffee durch die Filter lief, fand auch das Glücksrad seinen Ehrenplatz. Sahel übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe als Hüter des Glücks und hatte alle Hände voll zu tun. Die Kinder standen Schlange, als gäbe es dort Freikarten für den nächsten Freizeitparkbesuch. Frank unterstützte überall dort, wo gerade Hilfe benötigt wurde – kaum ausgesprochen, war die Aufgabe auch schon erledigt.
Kaum waren die ersten Kuchen aufgestellt, standen pünktlich um 11 Uhr bereits die ersten Gäste vor dem Stand. Sherin, ihre Schwester und Birgit gerieten sofort in den Dauerbetrieb. Besonders Birgit pendelte gefühlt im Minutentakt zwischen Kuchentheke und Glücksrad hin und her, bevor Sahel übernahm. Thomas brachte die erste Kanne Kaffee – und die wurde dringend benötigt. Offenbar hatten viele Besucher denselben Plan: Erst Kaffee und dann das erste kühle Klosterbier.
Nach und nach trafen auch Helga, Karin, Adina, Mehmet, Heidi, Jutta, Birgit, Carina und Petra ein. So konnte der Besucheransturm jederzeit souverän bewältigt werden. Es zeigte sich einmal mehr: Viele fleißige Hände machen nicht nur der Arbeit ein Ende, sondern sorgen auch für gute Laune.
Unsere beiden guten Feen des Tages waren wieder einmal Gitta und Matthias. Während draußen verkauft, beraten und gelacht wurde, sorgten sie im Hintergrund dafür, dass Geschirr, Arbeitsflächen und Räume jederzeit blitzblank waren. Kaum stand irgendwo eine Tasse herum, war sie auch schon verschwunden. Man munkelt, die beiden hätten heimlich einen Turbogang eingebaut. Das war wirklich der Knaller!
Ein weiterer Knaller war die Einladung der Tattoo-Künstlerin Sina Eckhardt, Karins Nachbarin. Anfangs saß sie noch recht entspannt an ihrem Tisch und beobachtete das bunte Treiben. Dabei strahlte sie jedoch so ansteckend, dass schon bald die ersten Kinder neugierig wurden und sich Tattoos machen ließen.
Doch damit war die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Nach den Kindern entdeckten auch die Erwachsenen das Angebot für sich. Plötzlich war der Tisch ständig umlagert und Sina hatte alle Hände voll zu tun. Die Begeisterung war auf beiden Seiten groß: Die Besucher freuten sich über ihre neuen Kunstwerke, und Sina gefiel die Atmosphäre bei uns so gut, dass sie spontan beschloss, künftig bei uns mitzuarbeiten. Über diese Entscheidung haben wir uns natürlich sehr gefreut und sie mit offenen Armen aufgenommen.
Im Laufe des Tages entdeckte Thomas auf dem Hof die Brauereichefs Julia und Ulrich Klesper. Kurzerhand wurden beide eingeladen, unsere Räume – das frühere Büro – einmal aus nächster Nähe kennenzulernen. Mit großem Interesse hörten sie unseren Erläuterungen über die Vereinsarbeit und die Abläufe zu. Besonders die steuerlichen Themen fanden ihre Aufmerksamkeit. Man sieht also: Selbst Steuern können spannend sein – zumindest für die richtigen Zuhörer. Eine Stimme, die den Kurzbesuch von Klespers mitbekommen hatte, erklärte mir später zu Juilia: Die ist ja ein Wirbelwind mit ansteckendem Charme. Die würde ja 100%ig zu euch ins Team passen.
Beide freuten sich über unseren Einsatz beim Brauereifest und zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Spenden. Natürlich führten wir sie durch alle Räume. Thomas und ich waren dabei besonders stolz darauf, wie ordentlich und sauber alles aussah. Vor allem Gitta hatte wieder einmal dafür gesorgt, dass alles geschniegelt und gestriegelt war. Besser hätte man sich unseren kleinen Rundgang kaum wünschen können.
Am Ende blieb die Erkenntnis: Viele helfende Hände, jede Menge Engagement, unzählige Kuchenstücke, glückliche Kinder, frisch tätowierte Besucher und zufriedene Gäste – genau so macht ein Brauereifest Spaß. Und wenn man ehrlich ist: Genau deshalb freuen wir uns schon wieder auf das nächste Jahr.
Text und Foto: ESCHWEGE HILFT! e.V.
1.Vors.
Karl Charly Montag + Franky Daumann
Tel.: +49 170 600 1055 (priv.)
+49 170 8866 146 (EH)
Spenden: SPK Werra-Meißner
IBAN DE55 5225 0030 0000 0527 12
Paypal: eschwegehilft@t-online.de
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