
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenLadung UK 29 November 2026
Gemeinsam helfen, gemeinsam Hoffnung schenken
Ein ukrainischer LKW voller Hilfsgüter startet aus Deutschland – organisiert von Günter Rüddenklau und Ottmar Rudert.
Verladung am 29. November 2026
Manchmal braucht es gar nicht viel, um einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ein warmes Kleidungsstück, eine Decke, ein dringend benötigtes Hilfsmittel – oder einfach ein kleines Geschenk, das sagt: Wir haben euch nicht vergessen!
Gerade in einem Land, in dem Krieg, Angst, Zerstörung und tägliche Entbehrungen für viele Menschen zum traurigen Alltag geworden sind, können selbst kleine Gesten eine große Bedeutung haben.
Deshalb haben wir bei „Eschwege Hilft“ mit viel Liebe und Engagement über 100 Weihnachtspäckchen gepackt. Jedes einzelne Päckchen soll den Menschen im ukrainischen Kriegsgebiet ein wenig Freude schenken, für einen Augenblick die Sorgen vergessen lassen und ihnen zeigen, dass es Menschen gibt, die an sie denken – auch über viele hundert Kilometer hinweg. Vielleicht zaubert eines dieser Päckchen einem Kind ein Lächeln ins Gesicht, vielleicht bringt es einer Familie einen kleinen Moment der Hoffnung in einer ansonsten so schweren Zeit.
Es sind keine großen Geschenke, aber sie kommen von Herzen. Und manchmal ist genau das das Wertvollste, was man einem Menschen schenken kann.
Am 29. November 2026 wird ein ukrainischer LKW mit einer großen Ladung dringend benötigter Hilfsgüter aus Deutschland auf den Weg gebracht. Organisiert wird dieser Transport von Günter Rüddenklau und Ottmar Rudert, die mit viel Engagement und persönlichem Einsatz dafür sorgen, dass die gesammelten Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Hinter diesem Transport steckt jedoch weit mehr als eine LKW-Ladung voller Kartons, Säcke und Paletten. Dahinter steht eine Geschichte von Menschlichkeit, Ausdauer und einer Hilfsbereitschaft, die seit vielen Jahren gewachsen ist.
Die Hilfsorganisation „Eschwege Hilft“ engagiert sich bereits seit 2015 für Menschen, die unverschuldet in schwierige Lebenssituationen geraten sind. Was damals mit der Unterstützung von Flüchtlingen begann, setzte sich später mit Hilfslieferungen für die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal fort. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gilt ein großer Teil unserer Unterstützung den ukrainischen Kriegsopfern, die durch Krieg, Zerstörung und Vertreibung alles verloren haben oder täglich um ihre Existenz kämpfen müssen.
Dabei ist Helfen für uns keine Aufgabe, die nur dann wichtig wird, wenn eine Katastrophe durch die Nachrichten geht. Wir sind das ganze Jahr über bemüht, Spenden zu sammeln, Sachgüter zusammenzutragen, Kontakte zu pflegen und Transporte zu organisieren. Oft sind es viele kleine Beiträge, die am Ende eine große Hilfe ermöglichen.
So ist im Laufe der Jahre ein weitreichendes Netzwerk der Unterstützung entstanden. Menschen, Vereine, Unternehmen, private Spender und andere Hilfsorganisationen arbeiten Hand in Hand. Wir unterstützen uns gegenseitig, tauschen Erfahrungen aus und bündeln unsere Möglichkeiten. Aus vielen einzelnen helfenden Händen ist eine Gemeinschaft geworden, die gemeinsam mehr bewegen kann.
Auch die aktuelle Lieferung zeigt eindrucksvoll, was durch diesen Zusammenhalt möglich ist.
Auf dem LKW befinden sich unter anderem 162 Feuerlöscher, Stromaggregate, Standheizungen, medizinische Hilfsmittel, Rollstühle, Rollatoren, Krücken, Gehstöcke, Schlafsäcke, Matratzen, Bettwäsche, Decken, Kleidung und zahlreiche weitere Gebrauchsgegenstände. Hinzu kommen über 100 liebevoll gepackte Weihnachtspäckchen, die gerade in dieser schweren Zeit ein kleines Zeichen der Hoffnung und Menschlichkeit setzen sollen.
Hinter jedem einzelnen Gegenstand steckt ein Gedanke: Jemand soll es im Winter etwas wärmer haben. Jemand soll wieder mobiler werden. Eine Familie soll Kleidung bekommen. Ein Mensch soll medizinisch versorgt werden können. Ein Kind soll sich über ein Weihnachtspäckchen freuen dürfen.
Was für uns vielleicht selbstverständlich erscheint, kann für andere Menschen eine wertvolle Unterstützung und manchmal sogar ein Stück zurückgewonnene Lebensqualität bedeuten.
Doch bei all unserem Engagement für Menschen in anderen Ländern verlieren wir niemals diejenigen aus dem Blick, die direkt vor unserer eigenen Haustür Hilfe benötigen.
Auch in Deutschland gibt es Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Menschen, die mit finanziellen Sorgen kämpfen, die einsam sind, die krank wurden oder durch persönliche Schicksalsschläge in Not geraten sind. Auch sie brauchen Unterstützung, Aufmerksamkeit und manchmal einfach jemanden, der ihnen zuhört und ihnen zur Seite steht.
Denn Menschlichkeit kennt keine Landesgrenzen. Und Not ist nicht weniger wichtig, nur weil sie direkt vor unserer Haustür stattfindet.
Deshalb ist es für „Eschwege Hilft“ selbstverständlich, auch weiterhin für die Menschen hier vor Ort da zu sein. Unsere Hilfe richtet sich nach der Not der Menschen – unabhängig davon, woher sie kommen oder wo sie leben.
Wenn der ukrainische LKW schließlich beladen ist und seine Fahrt antritt, fährt deshalb viel mehr mit als nur eine Ladung Hilfsgüter. Es fahren die Gedanken und die Anteilnahme unzähliger Menschen mit. Es fahren die Spendenbereitschaft, die Zeit und die Mühe all derjenigen mit, die diese Hilfe möglich gemacht haben. Und irgendwo zwischen den vielen Kartons und Paletten fahren auch über 100 kleine Botschaften der Hoffnung mit – liebevoll verpackt und bestimmt für Menschen, die gerade in der Weihnachtszeit besonders viel Wärme und Zuversicht gebrauchen können.
Unser besonderer Dank gilt Günter Rüddenklau und Ottmar Rudert für die Organisation dieses Transportes, allen Spenderinnen und Spendern, den fleißigen Helferinnen und Helfern bei der Sammlung und Verladung sowie den vielen Unterstützern und befreundeten Hilfsorganisationen, die uns auf diesem Weg begleiten.
Hilfe ist keine Frage großer Worte. Hilfe beginnt dort, wo Menschen nicht wegschauen, sondern handeln.
Und vielleicht ist es genau das, was unsere Arbeit ausmacht: Wir können den Krieg nicht beenden, wir können nicht jedes Leid verhindern und nicht alle Sorgen dieser Welt beseitigen. Aber wir können etwas tun. Wir können helfen, Wärme schenken, Hoffnung weitergeben und Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind.
Eschwege Hilft – gemeinsam helfen, gemeinsam Hoffnung schenken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen