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Aktuelle Pressemitteilungen

Quelle: Werra Rundschau vom 03.03.2020

 

 

 

17.12.2019 WR

Freuen sich über ihre neuen Räume: Die Akteure der Initiative „Eschwege hilft“ werden bis Ende Februar vom Grünen Weg an die Wendische Mark umziehen.

am Montag inspizierten sie ihr neues Domizil. Foto: Stefanie Salzmann

 

 

Die Initiative „Eschwege hilft“ hat ein neues Domizil: an der Wendischen Mark im oberen Stockwerk des Gartenmöbel-Geschäftes Lilje. Damit wurde die wochenlange Suche beendet.

„Es ist ein kleiner Rückschritt, weil die Fläche um einiges kleiner ist als die, die wir bisher haben“, sagte Karl Montag. Aber man werde sich einrichten.

 Der Nutzungsvertrag in dem ehemaligen Helco-Supermarkt am Grünen Weg war der Initiative im Oktober dieses Jahres zu Ende Februar 2020 vom Eigentümer Uwe Jantz gekündigt worden.

 Dort wird dann die Eschweger Tafel einziehen, die wiederum ihre Räume an der Hindenlangstraße in Eschwege verlassen muss. Am Montag sahen die meisten aus dem ehrenamtlichen Team die neuen Räume an der Wendischen Mark zum ersten Mal und begannen sofort damit, die Einrichtung zu planen. Aylin Abhau und Frank Daumann einigten sich gleich darauf, wo die Regale Platz finden, wo die Kinderecke hinkommt und mit welchen Mitteln diese zu sichern ist. Eine Frau sagte: „Das wird schön hier.“ Doch erst mal kommt viel Arbeit auf die Akteure zu, denn der Umzug muss bis Ende Februar vollzogen sein.

 Noch stehen in den Räumen an der Wendischen Mark Gartenmöbel von der Sitzbank bis zum Sonnenschirm, denn bisher nutzt Ralf Lilje die Fläche im ersten Stock als Ausstellungsraum. „Das packen wir dann alles in unsere Lager“, sagt Lilje. Die Leute von „Eschwege hilft“ versprachen Hilfe beim Ausräumen.

 Doch auch die Initiative ist weiter auf Unterstützung angewiesen. Die Heizung ist nicht brauchbar, deshalb gibt es die Überlegung, eine Elektroheizung einzubauen. „Das ist mit wenig Geld zu machen“, sagte Montag. Auch Bürgermeister Alexander Heppe sagte die Unterstützung der Stadt zu: „Wir werden Wege finden, das ist Ehrensache, dass wir das Projekt weiter unterstützen“, versprach Heppe. Es sei gut, dass die Initiative schnell neue Räume gefunden habe, weil es eine wichtige Anlaufstelle sei und viele Menschen hier Herzblut reingesteckt hätten.

 „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Sachspenden bekommen, im Moment könnten wir gut Geldspenden brauchen“, so Karl Montag, um Umzug und Heizung zu finanzieren.

 Die Initiative „Eschwege hilft“ hat sich auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle 2015 gegründet. Damals wurden Matratzen für die Neuankömmlinge im Durchgangslager in Friedland gesucht.

 Schnell wurde klar, dass die über 1000 Flüchtlinge, die nach Eschwege und in die umliegenden Orte gekommen waren, dauerhaft Hilfe benötigen.

 

Für Bedürftige

Inzwischen nutzen bedürftige Menschen das Angebot der Initiative, die jeweils mittwochs und freitags zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet hat.

Es gibt Kleidung, aber auch Möbel.

 

 

 

 

 

16.12.2019 WR

Da ist ganz schön was zusammengekommen: Kita-Leiterin Sandra Mühlhause übergibt die Spielzeuge an

Frank Daumann (links) und Karl Montag von Eschwege hilft. 

© Sonja Berg

Viele verschiedene Spielsachen haben Karl Montag und Franky Daumann jetzt für die Organisation Eschwege hilft im Kindergarten Eichenzwerge in Hoheneiche entgegengenommen.

Während der Sankt-Martins-Feier des Kindergartens im November verschenkte jedes Kind eins seiner Spielzeuge für ein Kind, dem es nicht so gut geht. „Die Kinder sollen so lernen, dass Teilen sehr wichtig ist, so wie Sankt Martin es auch getan hat“, erklärt Kindergartenleiterin Sandra Mühlhause.

„Besonders wichtig war uns, dass die Kinder selbst ein Spielzeug aussuchen, nicht die Eltern, und es dann hier in den Korb legen sollten“, so Mühlhause weiter. Puzzle, Bücher, Autos, Spiele, Stofftiere und viele weitere Dinge kamen so zusammen, die nun am Wochenende am Stand von Eschwege Hilft auf dem Eschweger Weihnachtsmarkt an bedürftige Kinder verteilt wurden. 

Nicht nur Kindern wird geholfen

„Die Aktion kam schon im vergangenen Jahr sehr gut an und es ist so toll zu sehen, wie die Mädchen und Jungen sich über die Geschenke freuen“, sagt Charly Montag. Nicht nur Kindern hilft die Eschweger Organisation, auch viele junge Mütter und ältere Menschen, die mit ihrer Rente nicht hinkommen, werden bedacht. „Für uns ist es immer total schön, weil wir sehr viel Feedback bekommen und genau sehen, wo die Spenden ankommen“, sagt Franky Daumann.

Sandra Mühlhause kennt das Gefühl, wenn an einen gedacht wird. „Wir bekommen hier im Kindergarten auch regelmäßig Geschenke und Spenden, sodass wir jetzt etwas zurückgeben können.“